Zahlungsinformationen

Diese Zahlungsinformationen erläutern die verfügbaren Zahlungsarten, den Ablauf einer Kartenautorisierung, die Verarbeitung zahlungsbezogener Daten sowie die Regelungen zu Preisen, Steuern, Rechnungen und Rückzahlungen.

Sie gelten für Bestellungen, die über diese Website aufgegeben werden. Maßgeblich sind jeweils die Angaben, die unmittelbar vor dem verbindlichen Absenden einer Bestellung im Checkout angezeigt werden.

1. Währung

Alle Bestellungen werden in Euro (€) abgerechnet. Produktpreise, Versandkosten und der Gesamtbetrag werden vor Abschluss der Bestellung in dieser Währung dargestellt.

Wird eine Zahlungskarte in einer anderen Währung geführt, kann die kartenausgebende Bank eine Umrechnung vornehmen. Dabei können ein eigener Wechselkurs oder zusätzliche Entgelte des Kartenanbieters gelten. Auf solche externen Umrechnungsbedingungen hat Meubivela keinen Einfluss.

2. Verfügbare Zahlungsarten

Im Checkout können derzeit folgende Kredit- und Debitkarten angeboten werden:

  • Visa

  • Mastercard

  • American Express

Welche Kartenart für eine konkrete Bestellung verfügbar ist, richtet sich nach den tatsächlich im Checkout angezeigten Möglichkeiten. Region, Kartenherkunft, Bestellwert oder die technische Verfügbarkeit des Zahlungsdienstes können die Auswahl beeinflussen.

Die Anzeige eines Logos auf der Website bedeutet nicht, dass die jeweilige Zahlungsart bei jeder Bestellung verwendet werden kann. Entscheidend ist die Auswahlmöglichkeit im letzten Bestellschritt.

3. Nicht angebotene Zahlungsarten

Folgende Zahlungsoptionen stehen derzeit nicht zur Verfügung:

  • Zahlung bei Lieferung oder Nachnahme

  • PayPal

  • Apple Pay

  • Google Pay

  • Banküberweisung

  • Scheck

  • Ratenzahlung oder Finanzierung

Zahlungsdaten für nicht unterstützte Methoden sollten nicht per E-Mail oder Kontaktformular übermittelt werden.

4. Ablauf des Zahlungsvorgangs

Vor der zahlungspflichtigen Bestellung erhält der Kunde eine Übersicht über die ausgewählten Artikel und die anfallenden Kosten.

Im Checkout werden regelmäßig folgende Angaben geprüft:

  • Artikel, Varianten und bestellte Stückzahl

  • Produktpreise und anwendbare Versandkosten

  • Liefer- und Rechnungsanschrift

  • verwendete Zahlungskarte

  • Gesamtbetrag der Bestellung

Mit dem Absenden der Bestellung wird der Zahlungsdienst zur Autorisierung des angezeigten Betrags aufgefordert. Je nach technischer Ausgestaltung kann der Betrag zunächst reserviert und erst später endgültig belastet werden.

Eine Zahlungsautorisierung bedeutet nicht in jedem Fall, dass der Kaufvertrag bereits angenommen wurde. Der Zeitpunkt des Vertragsschlusses richtet sich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der jeweiligen Auftrags- oder Versandbestätigung.

5. Bestell- und Zahlungsbestätigung

Nach erfolgreicher technischer Übermittlung kann eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail versendet werden. Diese Nachricht dokumentiert zunächst den Eingang der Bestellung.

Nach Vertragsschluss oder Versand können weitere Nachrichten folgen, beispielsweise:

  • Auftragsbestätigung

  • Versandmitteilung

  • Trackinginformationen

  • Mitteilung zu einer erforderlichen Zahlungsprüfung

  • elektronische Rechnung oder Zahlungsbeleg

Wurde keine Nachricht empfangen, sollten die eingegebene E-Mail-Adresse und der Spam-Ordner geprüft werden. Unter Angabe der Bestellnummer kann anschließend der Kundenservice kontaktiert werden.

6. Fehlgeschlagene Zahlungen

Eine Zahlung kann abgelehnt oder unterbrochen werden, wenn der Zahlungsdienst oder die kartenausgebende Bank den Vorgang nicht autorisiert.

Mögliche Ursachen sind:

  • unzutreffende Karten- oder Rechnungsdaten

  • abgelaufene oder gesperrte Karte

  • überschrittenes Kartenlimit

  • fehlgeschlagene Sicherheitsbestätigung

  • technische Unterbrechung während des Zahlungsvorgangs

  • eine Risikoprüfung durch den Zahlungsdienst oder Kartenanbieter

Bei einem fehlgeschlagenen Vorgang wird möglicherweise keine wirksame Bestellung erstellt. Der Kunde kann die Angaben überprüfen, einen erneuten Versuch durchführen oder eine andere im Checkout angebotene Karte verwenden.

Eine vorübergehende Reservierung kann auch nach einer abgelehnten Bestellung im Kartenkonto sichtbar bleiben. Wann sie aufgehoben wird, richtet sich nach den Abläufen der jeweiligen Bank.

7. Sicherheitsprüfung und starke Kundenauthentifizierung

Bei einer Onlinekartenzahlung kann eine zusätzliche Identitätsprüfung erforderlich sein. Häufig wird dafür ein Verfahren wie 3D Secure eingesetzt.

Die Bestätigung kann beispielsweise erfolgen durch:

  • eine Banking-App

  • einen einmaligen Sicherheitscode

  • ein Kartenpasswort

  • einen biometrischen Faktor, soweit dies von der Bank angeboten wird

Die starke Kundenauthentifizierung verwendet regelmäßig mindestens zwei voneinander unabhängige Sicherheitsmerkmale. Weitere Informationen hierzu stellt die BaFin zur starken Kundenauthentifizierung bereit.

Ob eine zusätzliche Bestätigung verlangt wird, entscheidet regelmäßig der Zahlungsdienst oder die kartenausgebende Bank. Wird die Prüfung nicht abgeschlossen, kann die Zahlung abgelehnt werden.

8. Schutz der Zahlungsdaten

Zur Übertragung von Bestell- und Zahlungsinformationen werden technische Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt. Dazu kann eine verschlüsselte Verbindung mittels TLS/SSL gehören.

Die eigentliche Kartenzahlung kann durch einen spezialisierten Zahlungsdienst abgewickelt werden. Ein solcher Dienst kann nach dem Sicherheitsstandard PCI DSS arbeiten und die für die Autorisierung erforderlichen Kartendaten unmittelbar verarbeiten.

Meubivela speichert nicht die vollständige Kartennummer zusammen mit dem Kartenprüfcode. Für Bestellverwaltung, Rückzahlung und Zahlungsnachweis können jedoch begrenzte Informationen verfügbar sein, etwa:

  • Kartenart

  • letzte Ziffern der verwendeten Karte

  • Zahlungsstatus und Transaktionskennung

  • Betrag und Währung

  • Zeitpunkt der Autorisierung

  • Ergebnis einer Sicherheitsprüfung

Kein elektronisches Verfahren kann sämtliche Risiken ausschließen. Vollständige Kartennummern, PINs oder Sicherheitscodes sollten daher nicht per E-Mail, Chat oder Kontaktformular versendet werden.

9. Datenschutz bei Zahlungen

Zahlungsbezogene personenbezogene Daten werden verarbeitet, soweit dies für die Durchführung des Bestell- und Zahlungsvorgangs erforderlich ist.

Je nach Zweck kann die Verarbeitung beruhen auf:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. b GDPR zur Durchführung des Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen

  • Art. 6 Abs. 1 lit. c GDPR zur Erfüllung gesetzlicher Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten

  • Art. 6 Abs. 1 lit. f GDPR zur Erkennung missbräuchlicher oder betrügerischer Vorgänge

Zahlungsdienste können Daten in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung verarbeiten. Weitere Informationen zu Empfängern, Speicherdauer und möglichen internationalen Datenübermittlungen stehen in der Datenschutzerklärung. Die gesetzlichen Grundlagen der Datenverarbeitung sind im amtlichen Text der GDPR enthalten.

10. Risikoprüfung

Zur Begrenzung von Kartenmissbrauch können Bestell-, Zahlungs- und technische Daten auf Auffälligkeiten geprüft werden.

Dabei können unter anderem berücksichtigt werden:

  • Abweichungen zwischen Rechnungs- und Lieferanschrift

  • ungewöhnlich viele Zahlungsversuche

  • widersprüchliche Bestellangaben

  • technische Merkmale des verwendeten Geräts

  • Hinweise des Zahlungsdienstes oder der kartenausgebenden Bank

Eine Bestellung kann während einer solchen Prüfung vorübergehend zurückgestellt werden. Vor einer endgültigen Ablehnung werden die verfügbaren Informationen und die Umstände des Vorgangs berücksichtigt.

Zusätzliche Unterlagen sollten nur angefordert werden, wenn sie für die konkrete Prüfung erforderlich sind. Nicht benötigte oder besonders sensible Angaben sollten unkenntlich gemacht werden.

11. Preise und Umsatzsteuer

Die für Verbraucher in Deutschland angezeigten Produktpreise verstehen sich in Euro und enthalten die anwendbare Umsatzsteuer, soweit keine rechtlich zulässige abweichende Kennzeichnung erfolgt.

Vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung zeigt der Checkout insbesondere:

  • Preis der ausgewählten Artikel

  • angewendete Rabatte

  • Versandkosten

  • anwendbare Steuern und Abgaben

  • endgültigen Gesamtbetrag

Zusätzliche Pflichtkosten werden vor Abschluss der Bestellung ausgewiesen. Die Anforderungen an die Darstellung von Gesamtpreis, Umsatzsteuer und Versandkosten im Fernabsatz ergeben sich aus § 6 PAngV.

12. Versandkosten

Versandkosten werden im Checkout getrennt angezeigt und anschließend in den Gesamtbetrag einbezogen.

Soweit bei einem Produkt oder Liefergebiet keine abweichende Regelung ausgewiesen ist, gilt für Standardlieferungen nach Deutschland:

  • Ab einem Warenwert von 88,35 € fallen keine Standardversandkosten an.

  • Unterhalb dieses Warenwerts werden 7,43 € Standardversandkosten berechnet.

Für die Berechnung der Schwelle ist der Warenwert nach Abzug anwendbarer Rabatte maßgeblich. Bereits anfallende Versandkosten werden nicht zum Warenwert hinzugerechnet.

Weitere Einzelheiten enthält die Versand- und Lieferinformation.

13. DDP und Einfuhrkosten

Bestimmte internationale Sendungen können als DDP, „Delivered Duty Paid“, abgewickelt werden. DDP gilt nur, wenn dies im Checkout, in der Bestellbestätigung oder in den Versandangaben zur konkreten Bestellung ausgewiesen ist.

Bei einer entsprechend gekennzeichneten DDP-Lieferung sind die für die reguläre Einfuhr vorgesehenen Kosten grundsätzlich im angezeigten Gesamtbetrag berücksichtigt. Dazu können gehören:

  • Einfuhrzölle

  • gewöhnliche Abfertigungskosten

  • anwendbare Einfuhrabgaben

Eine internationale Lieferung ist nicht automatisch eine DDP-Lieferung. Die konkrete Kennzeichnung im Bestellvorgang ist entscheidend.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn sie auf falschen Empfängerdaten, einer vom Empfänger veranlassten Änderung, einer unbegründeten Annahmeverweigerung oder anderen nachträglichen Umständen beruhen. Ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen eines Beförderers sollten vor einer Zahlung über den Kundenservice geprüft werden.

14. Elektronische Rechnung

Für eine abgeschlossene Bestellung kann eine elektronische Rechnung im PDF-Format bereitgestellt werden. Sie kann an die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse gesendet oder über einen verfügbaren Kontobereich abrufbar gemacht werden.

Die Rechnung kann insbesondere folgende Angaben enthalten:

  • Rechnungs- und Bestellnummer

  • Rechnungsdatum

  • Bezeichnung und Menge der Artikel

  • Netto- und Bruttobeträge, soweit erforderlich

  • anwendbare Umsatzsteuer

  • Versandkosten und Gesamtbetrag

  • verwendete Zahlungsart in gekürzter Darstellung

Eine Papierfassung wird derzeit nicht regulär versendet. Die elektronische Rechnung kann gespeichert oder für eigene Unterlagen ausgedruckt werden.

Ist die Rechnungsanschrift fehlerhaft, sollte der Kundenservice möglichst früh kontaktiert werden. Nachträgliche Änderungen können eingeschränkt sein, wenn steuer- oder buchhaltungsrechtliche Vorgaben entgegenstehen.

15. Stornierung und Zahlungsfreigabe

Vor Beginn der Versandbearbeitung kann angefragt werden, ob eine Bestellung noch storniert werden kann. Wurde sie bereits verpackt oder an den Versanddienst übergeben, ist eine freiwillige Stornierung möglicherweise nicht mehr möglich.

Wird eine Bestellung vor Vertragsannahme abgelehnt oder eine mögliche Stornierung durchgeführt, kann eine bestehende Kartenreservierung aufgehoben beziehungsweise eine erforderliche Rückzahlung eingeleitet werden.

Verbraucher können unabhängig davon nach Erhalt der Ware das gesetzliche Widerrufsrecht nutzen, sofern kein gesetzlicher Ausschluss vorliegt. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.

16. Voraussetzungen einer Rückzahlung

Eine Rückzahlung kann insbesondere erforderlich werden, wenn:

  • eine Bestellung wirksam storniert wurde

  • ein Verbraucher sein gesetzliches Widerrufsrecht ausgeübt hat

  • eine Rückgabe nach den geltenden Bedingungen angenommen wurde

  • ein Artikel nicht geliefert werden kann

  • ein Mangel zu einer Minderung oder Vertragsbeendigung führt

  • eine Zahlung irrtümlich doppelt ausgeführt wurde

Die Prüfung richtet sich nach dem jeweiligen Rechtsgrund. Eine Rückgabeanfrage, die noch nicht geprüft wurde, führt nicht automatisch zur sofortigen Freigabe eines Erstattungsbetrags.

17. Rückzahlungsweg

Rückzahlungen werden grundsätzlich über das Zahlungsmittel abgewickelt, das bei der Bestellung verwendet wurde.

Eine Auszahlung auf eine fremde Karte oder ein nicht mit der Bestellung verbundenes Konto wird nicht regulär vorgenommen. Dies dient der Zuordnung des Zahlungsvorgangs und kann das Risiko missbräuchlicher Auszahlungen begrenzen.

Eine andere Rückzahlungsart kommt nur in Betracht, wenn:

  • sie ausdrücklich vereinbart wurde

  • keine gesetzlichen oder technischen Vorgaben entgegenstehen

  • dem Verbraucher dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen

Ist die ursprünglich verwendete Karte abgelaufen oder ersetzt worden, kann die Bank die Gutschrift häufig dem zugehörigen Kartenkonto zuordnen. Bei Fragen hierzu sollte zusätzlich der Kartenanbieter kontaktiert werden.

18. Bearbeitungs- und Banklaufzeiten

Nach Feststellung des Rückzahlungsanspruchs wird der interne Vorgang üblicherweise innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen vorbereitet.

Davon zu unterscheiden ist die Zeit, die eine Bank oder ein Zahlungsdienst für die sichtbare Gutschrift benötigt. Diese kann häufig ungefähr 10 bis 15 Arbeitstage betragen.

Die genannten Zeiträume sind Erfahrungswerte und keine feste Zusage für den bankseitigen Buchungszeitpunkt.

Bei einem gesetzlichen Widerruf gelten vorrangig die gesetzlichen Fristen. Die Rückzahlung ist grundsätzlich spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung zu veranlassen. Sie kann bei einem Warenkauf zurückgehalten werden, bis:

  • die zurückgesandte Ware eingegangen ist oder

  • ein Nachweis über die Absendung vorliegt,

je nachdem, welches Ereignis früher eintritt.

19. Rückzahlung noch nicht sichtbar

Ist eine angekündigte Rückzahlung nicht im Kartenkonto erkennbar, sollten zunächst das Buchungsdatum und der ursprüngliche Zahlungsvorgang geprüft werden. Banken zeigen Erstattungen teilweise unter dem Datum der ursprünglichen Belastung an.

Für eine Anfrage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Bestellnummer

  • Datum der Rückzahlungsmitteilung

  • ursprünglicher Zahlungsbetrag

  • letzte vier Ziffern der verwendeten Karte, sofern erforderlich

Vollständige Kartennummern, PINs oder Kartenprüfcodes dürfen nicht per E-Mail übermittelt werden.

Bleibt die Gutschrift nach Ablauf der üblichen Bearbeitungszeit aus, kann zusätzlich die kartenausgebende Bank prüfen, ob bereits ein Erstattungsvorgang vorgemerkt ist.

20. Rückbuchungen und Zahlungsstreitigkeiten

Vor der Einleitung einer Rückbuchung über die Bank kann der Kundenservice kontaktiert werden, wenn eine Belastung unklar ist oder ein Problem mit einer Bestellung besteht.

Eine Rückbuchung ersetzt nicht automatisch die erforderliche Rücksendung einer erhaltenen Ware. Gesetzliche Rechte, insbesondere bei nicht autorisierten Zahlungen, bleiben unberührt.

Bei einer bereits eröffneten Zahlungsreklamation können Informationen zur Bestellung und Lieferung an den Zahlungsdienst übermittelt werden, soweit dies zur Prüfung des Vorgangs erforderlich ist.

21. Kontakt

Fragen zu einer Zahlung, Rechnung oder Rückzahlung können an folgende Stelle gerichtet werden:

Meubivela
1870 Hottel Springs Rd
Seneca, MO 64865
USA

E-Mail: livraison@meubivela.com
Telefon: +1 (417) 831-7318

Bei einer Anfrage sollte möglichst die Bestellnummer angegeben werden. Sensible Kartendaten wie vollständige Kartennummer, PIN oder Sicherheitscode sollten nicht übermittelt werden.